Kranzniederlegungen in Berlin-Lichtenberg zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2014

Anlässlich des Holocaust-Gedenktages werden in Berlin-Lichtenberg zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2014 durch die Mitglieder des Bezirksamtes an folgenden Orten Kränze und Blumengebinde niedergelegt:

· 10.00 Uhr Erinnerungsstelen für das Zwangsarbeiterlager in der Wuhlheide am Tierpark
Herr Wilfried Nünthel (CDU), Bezirksstadtrat

· 10.00 Uhr Ehrenmal an der Erlöserkirche
Frau Kerstin Beurich (SPD), Bezirksstadträtin

· anschließend Gedenkstein für Erwin Nöldner/Nöldnerplatz
Frau Kerstin Beurich (SPD), Bezirksstadträtin

· 10.00 Uhr Gedenktafel Fennpfuhl
Herr Dr. Andreas Prüfer (Die Linke), Bezirksstadtrat

· 11.00 Uhr Gedenkstein Konrad Wolf Straße 92
Herr Andreas Geisel (SPD), Bezirksbürgermeister,
gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern des Manfred-von-Ardenne-Gymnasiums

· anschließend Gedenktafel für Viktor Aronstein, Werneuchener Straße
Herr Andreas Geisel (SPD), Bezirksbürgermeister

· 15.00 Uhr Gedenkstein auf dem Loeperplatz an der Kirche
mit kultureller Umrahmung durch die Ortsgruppe der VVN-BdA
Herr Andreas Geisel (SPD), Bezirksbürgermeister
Herr Dr. Andreas Prüfer (Die Linke), Bezirksstadtrat
Frau Dr. Sandra Obermeyer (parteilos, für Die Linke), Bezirksstadträtin

Weitere Termine:

· 18.00 Uhr bis in die Morgenstunden: Licht-Projektion an der Giebelwand des ehemaligen Stadthauses an der Türrschmidt-, Ecke Stadthausstraße
Herr Andreas Geisel (SPD), Bezirksbürgermeister
Frau Kerstin Beurich (SPD), Bezirksstadträtin

Das Museum Lichtenberg erinnert an die Namen und Lebensdaten von über 300 vertriebenen und umgekommenen Menschen jüdischer Herkunft, die ihren Wohnsitz im ehemaligen Bezirk Lichtenberg hatten. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung von Burkhard Schmidt.

Gäste können bereits eine Stunde zuvor im Info-Café des Stadthauses die Ausstellung „Wilhelm Behr – ein Stiller Held“ besichtigen, die das mutige Eintreten des Dorfpolizisten aus Malchow während der NS-Zeit schildert, mit dem er Menschen jüdischer Herkunft vor dem Zugriff der Nazi-Häscher bewahrte. Die Präsentation ist das Ergebnis jahrelanger Arbeit von Licht-Blicke – Netzwerk für Demokratie, Lebensmut e.V., Wir für Malchow e.V. sowie den Evangelischen Kirchengemeinden Wartenberg und Malchow. Eingeladen ist auch Gisela Kleina, Tochter des jüdischen Ehepaars Naujocks. Sie wird berichten, wie sie und ihre Familie durch die Hilfe Wilhelm Behrs der Verfolgung durch die Nationalsozialisten entkommen konnten. Auch ein Neffe des couragierten ehemaligen Dorfpolizisten hat seinen Besuch angekündigt.

Ab 18:30 Uhr erzählen Dr. Ruth Steinitz und Alfred Lieball über ihre Erlebnisse, denen sie zwischen 1933 und 1945 als Kinder sogenannter Mischehen ausgesetzt waren.

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