Bürgermeister Andreas Geisel freut sich über den Zuzug von Familien

Lichtenberg ist inzwischen vor allem bei jungen Familien angesagt. Eine Folge des wachsenden Zuzugs ist ein absehbarer Mangel an Schulplätzen. Die Berliner-Woche-Reporterin Karolina Wrobel sprach mit Bürgermeister Andreas Geisel über die Entwicklung des Bezirks.

Im Jahr 2013 feierte der Bezirk sein 725. Gründungsjubiläum. Doch der Ort wird vor allem mit der DDR verbunden. Das Image von Stasi und Platte – hat es sich geändert?

Andreas Geisel: Diese alten Stereotypen ziehen heute nicht mehr. Lichtenberg im 21. Jahrhundert ist ein wachsender, moderner Großstadtbezirk, der lebens- und liebenswert ist. Ihn und seine 725-jährige Geschichte lediglich auf 40 Jahre DDR reduzieren zu wollen, wird ihm nicht gerecht. Und auch die 40 Jahre DDR bestanden ja nicht nur aus Repression, sondern waren gelebtes Leben vieler Menschen, geschaffene Werte und Fortschritt. Für mich ist Lichtenberg historisch ein Ort der friedlichen Revolution. Der Sturm auf die Normannenstraße war 1990 einer der letzten Höhepunkte des friedlichen Umbruchs. Und heute sind wir ein kinder- und familienfreundlicher Bezirk. Der Aufschwung ist überall zu sehen.

Vollständiges Interview auf Berliner-Woche.de

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