Zu meiner Person

Berlin ist meine Heimat und Lichtenberg mein Bezirk. Hier wurde ich 1966 im Oskar-Ziethen-Krankenhaus geboren und hier lebe ich zusammen mit meiner Frau und meinen beiden Töchtern.

Sie kennen mich als Senator, als Lichtenberger Bürgermeister oder als Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses. Ich stehe für eine Politik, deren Ergebnisse in Berlin, Lichtenberg und Hohenschönhausen vielfach zu sehen und zu erleben sind.

Als Ökonom denke ich unternehmerisch und durch meine Tätigkeit als Senator und Bezirksbürgermeister ist mir die Verwaltung aus leitender Position vertraut. Diese Erfahrungen für die Sicherheit und den sozialen Zusammenhalt unserer Stadt einzusetzen, dazu fühle ich mich verpflichtet.

Eine Übersicht über meine Ausbildung, meine bisherigen Tätigkeiten und Ämter finden Sie hier.

  • Seit September 2016: Mitglied des Abgeordnetenhauses

    Seit Oktober 2016 vertrete ich als Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin die Interessen der Bürgerinnen und Bürger im Süden von Lichtenberg. Mein Wahlkreis umfasst die Ortsteile Karlshorst, Friedrichsfelde Süd und die Rummelsburger Bucht.

  • 2021 - 2023: Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen

    Bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und zu sichern ist die soziale Frage der kommenden Jahre. Die Antwort darauf ist entscheidend für den sozialen Zusammenhalt in der Stadt und Gesellschaft. Wir müssen mehr und schneller Wohnraum schaffen und gleichzeitig die dazugehörige Infrastruktur ausbauen, dafür habe ich mich eingesetzt.

  • 2016 - 2021: Senator für Inneres und Sport

    In meinem Amt als Innensenator war es mir wichtig, die richtige Balance zwischen dem Bedürfnis nach mehr Sicherheit und dem Erhalt unserer Bürgerrechte zu finden. Dazu gehörten neben mehr Projekten zu Gewalt- und Kriminaltitätsprävention, auch Investitionen in die Ausrüstung der Polizei und der Feuerwehren. Berlin ist eine Metropole in der sich die Bürgerinnen und Bürger genau so sicher fühlen sollen, wie die vielen Gäste unserer Stadt.

  • 2014-2016: Senator für Stadtentwicklung und Umwelt

    Das Wachstum Berlins fordert uns heraus: beim Wohnungsmarkt, der Kinderbetreuung oder der Infrastruktur. Als Senator für Stadtentwicklung und Umwelt habe ich mich dafür eingesetzt, dass die Stadt für alle bezahlbar bleibt und wir Berlin für die Anforderungen an eine moderne Metropole fit machen.

  • 2011-2014: Bezirksbürgermeister in Lichtenberg

    Im Mittelpunkt meiner Arbeit stand die Familienfreundlichkeit. Als erster Berliner Bezirk wurde Lichtenberg mit dem Zertifikat „familiengerechte Kommune“ ausgezeichnet. Vor allen Schulen im Bezirk habe ich zur Sicherheit der Kinder Tempo 30 durchgesetzt. Bei meinem Wechsel in die Landespolitik lagen die Arbeitslosenzahlen erstmals seit der Wende unter 10% und die gewachsene Beliebtheit Lichtenbergs lässt sich auch weiterhin am starken Zuzug ablesen.

Zu meiner Person

Berlin ist meine Heimat und Lichtenberg mein Bezirk. Hier wurde ich 1966 im Oskar-Ziethen-Krankenhaus geboren und hier lebe ich zusammen mit meiner Frau und meinen beiden Töchtern.

Sie kennen mich als Senator für Inneres und Sport, als Lichtenberger Bürgermeister oder als Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses. Ich stehe für eine Politik, deren Ergebnisse in Berlin, Lichtenberg und Hohenschönhausen vielfach zu sehen und zu erleben sind.

Als Ökonom denke ich unternehmerisch und durch meine Tätigkeit als Senator und Bezirksbürgermeister ist mir die Verwaltung aus leitender Position vertraut. Diese Erfahrungen für die Sicherheit und den sozialen Zusammenhalt unserer Stadt einzusetzen, dazu fühle ich mich verpflichtet.

Eine Übersicht über meine Ausbildung, meine bisherigen Tätigkeiten und Ämter finden Sie hier.

  • seit Dezember 2021: Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen & Mitglied des Abgeordnetenhauses

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  • 2016 - 2021: Senator für Inneres und Sport & Mitglied des Abgeordnetenhauses

    In meinem Amt als Innensenator ist es mir wichtig, die richtige Balance zwischen dem Bedürfnis nach mehr Sicherheit und dem Erhalt unserer Bürgerrechte zu finden. Dazu gehören neben mehr Projekten zu Gewalt- und Kriminaltitätsprävention, auch Investitionen in die Ausrüstung der Polizei und der Feuerwehren. Berlin ist eine Metropole in der sich die Bürgerinnen und Bürger genau so sicher fühlen sollen, wie die vielen Gäste unserer Stadt. Neben meiner Tätigkeit als Senator, vertrete ich als Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin die Interessen der Menschen im Süden von Lichtenberg.

  • 2014-2016: Senator für Stadtentwicklung und Umwelt

    Das Wachstum Berlins fordert uns heraus: beim Wohnungsmarkt, der Kinderbetreuung oder der Infrastruktur. Als Senator für Stadtentwicklung und Umwelt habe ich mich dafür eingesetzt, dass die Stadt für alle bezahlbar bleibt und wir Berlin für die Anforderungen an eine moderne Metropole fit machen.

  • 2011-2014: Bezirksbürgermeister in Lichtenberg

    Im Mittelpunkt meiner Arbeit stand die Familienfreundlichkeit. Als erster Berliner Bezirk wurde Lichtenberg mit dem Zertifikat „familiengerechte Kommune“ ausgezeichnet. Vor allen Schulen im Bezirk habe ich zur Sicherheit der Kinder Tempo 30 durchgesetzt. Bei meinem Wechsel in die Landespolitik lagen die Arbeitslosenzahlen erstmals seit der Wende unter 10% und die gewachsene Beliebtheit Lichtenbergs lässt sich auch weiterhin am starken Zuzug ablesen.

Wie ich politisch wurde. Die Geschichte meiner Jugend.

Die SPD ist offen für politisch interessierte Menschen, die sich heute zu den Grundwerten der Sozialdemokratie bekennen, auch wenn sie bisher eine andere politische Heimat oder eine Vergangenheit in der DDR hatten. Dieser Grundsatz gilt bei uns schon sehr lange, im Gegensatz zu öffentlich immer wieder falsch kolportierten, angeblichen Aufnahmesperren. Das betrifft auch mich selber, denn auch ich fand auf Umwegen zur SPD.

Mein Vater erhielt durch die DDR die Chance, 1950 im Alter von 21 Jahren zum Abteilungsleiter in der Möbelindustrie aufzusteigen, in einem Dorf bei Dresden. Die DDR hat dann dafür gesorgt, dass er sein Abitur ablegen und studieren durfte. Er war später in Leitungsfunktionen bei der Deutschen Post beschäftigt und durfte zeitweise sogar im Westen Verhandlungen führen. Die DDR war sein Leben. Sie gab ihm die Chance, von einem Lehrling mit 8 Klassen Volksschule zum Diplom-Ingenieur aufzusteigen, sein Dorf zu verlassen und in der Hauptstadt Berlin zu arbeiten. In diesem Geist wurde ich erzogen, aus einer solchen Familie komme ich. Liebevoll und gebildet, gut umsorgt, ohne Mangel und sozialistisch geprägt.

„Ich rannte mit Gorbatschow-Buttons herum und führte Reden, die mir damals recht wild, mutig und rebellisch vorkamen.“

Unmittelbar nach meinem Schulabschluss stellte ich im Alter von 17 Jahren den Antrag Mitglied der SED zu werden. Da befand ich mich gerade im Internat in Neubrandenburg, das mein Vater für mich ausgesucht hatte, damit ich in seine Fußstapfen trete. Danach studierte ich in Dresden an der Hochschule für Verkehrswesen, die mein Vater ebenfalls für mich ausgesucht hatte. Dort hatte ich kluge und unabhängige Lehrer, die ab 1987/88 eine lange Diskussion zu Glasnost und Perestroika in der DDR begannen. Das faszinierte mich, denn es schien mir den Idealen des Sozialismus viel näher zu liegen, als die verkrustete Sicht des Politbüros. Ich rannte mit Gorbatschow-Buttons herum und führte Reden, die mir damals recht wild, mutig und rebellisch vorkamen. Das endete damit, dass vom ZK der SED eine Untersuchungskommission nach Dresden geschickt wurde, um dort aufzuräumen. Mein Professor wurde von der Hochschule entfernt und durfte sich “in der sozialistischen Produktion bewähren”. Und meine Mitstudenten und ich wurden ebenfalls gemaßregelt. Als dann im April 1989 die DDR-Volkskammer das Massaker auf dem Platz des himmlischen Friedens in Peking mit lang anhaltendem Beifall begrüßte, bin ich gemeinsam mit zwei Freunden aus der SED ausgetreten – vor der Wende und mit 22 Jahren.

„Ich bin nicht stolz darauf, aber ich kann und will mich auch nicht dafür schämen.“

Insofern ist meine SED-Zeit vor allem eine Zeit des Erwachsenwerdens und der Loslösung vom Elternhaus. Der Beginn des selbstständigen Denkens und der selbstständigen Entscheidungen. Ich bin nicht stolz darauf, aber ich kann und will mich auch nicht dafür schämen. Ich hatte im Westfernsehen immer Helmut Schmidt und Herbert Wehner bewundert und mir gesagt, wenn ich zufällig im Westen geboren wäre, dann wäre ich auch in der SPD. Nach dem Fall der Mauer habe ich die SPD erst aus der Ferne begleitet. Nach der verlorenen Volkskammerwahl und der verlorenen Bundestagswahl bin ich dann im Dezember 1990 in die SPD eingetreten, weil ich meinte, jetzt sei es an der Zeit etwas zu tun.

In der SPD treffen sich viele Menschen mit den unterschiedlichsten Lebenswegen. Aus der kirchlichen Oppositionsbewegung kommend, aus DDR-nahen Elternhäusern wie ich oder aus der Linkspartei, aus anderen Bundesländern nach Berlin gezogen oder gerade mit 19 Jahren eingetreten. Uns alle eint unser Engagement für eine demokratische, sozial gerechte Gesellschaft. Uns alle verbinden die Grundwerte der Sozialdemokratie: Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität.