Meine Positionen
Stolz bin ich auf die vielen neuen Parks und Stadtplätze, die Radwege, Spielplätze und Straßen, die unter meiner Verantwortung entstanden; auf IKEA in Lichtenberg und auf sanierte Schulen, auf neue Kitas und Wohnhäuser. Auch deshalb ist Lichtenberg kinder- und familienfreundlicher geworden. Viele Familien ziehen zu uns und die Kinderzahlen steigen endlich wieder an. Das ist eine sehr positive Entwicklung. Sie bedingt aber auch, dass wir schnellstens neue Kita- und Schulplätze in Wohnortnähe schaffen müssen.
Die wirtschaftliche Entwicklung Lichtenbergs muss auf einer breiteren Basis erfolgen und sich nicht nur auf neue Supermärkte beschränken. Wir brauchen auch zukunftsfähige Arbeitsplätze im produzierenden Gewerbe.
Straßen, Grünflächen, Geh- und Radwege müssen in gutem Zustand sein. Dazu bedarf es einer intensiveren Pflege. Und die Stadt muss seniorengerechter und barrierefreier werden.
Bezahlbare Mieten und öffentliche Sicherheit sind Voraussetzungen für dauerhaften sozialen Frieden.
Ich möchte, dass die Zukunftsfragen Deutschlands wieder in den Mittelpunkt der politischen Debatte rücken. Unser Sozialstaat muss leistungsfähig, aber auch bezahlbar bleiben. Das Zweiklassensystem im Gesundheitswesen mit Privatversicherten und Kassenpatienten ist ein Skandal. Es führt konkret in Lichtenberg zu einem Mangel an Fachärzten, der unzumutbar lange Wartezeiten für die Patienten zur Folge hat. Das muss sich ändern.
Wichtig ist mir der Grundsatz gleicher Startchancen für alle Kinder, unabhängig von ihrer Herkunft und dem Einkommen der Eltern. Ich freue mich sehr über die Kita- und Schulsanierungen und arbeite engagiert am Erfolg dieses Bauprogramms. Aber nötig sind auch kleinere Klassen und mehr Lehrer und Erzieher.
Bürgerbeteiligung und sozialer Zusammenhalt sind wichtig, um so auch schwierige Entscheidungen deutlich demokratischer und transparenter zu organisieren.
Kultur und Sport brauchen mehr Aufmerksamkeit. Und zum Wohlfühlen gehört die Verminderung von Verkehrslärm. Da ist noch viel zu tun.
Ich wünsche mir Lichtenberg noch viel lebendiger, bunter, toleranter und lebensfroher. Mich ärgert, wenn wir uns von der rasanten Entwicklung Berlins abkoppeln und Chancen vergeben, weil wir zu sehr im Gestern verhaftet bleiben. Wir müssen endlich unsere Möglichkeiten nutzen. Lichtenberg kann mehr.
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