Lichtenberger Bündnis für Wohnen wird größer

– Neue Partner und Startschuss für das Bauvorhaben Treskow-Höfe –

Am heutigen Mittwoch trafen sich im Rathaus Lichtenberg die Partner des Lichtenberger Bündnisses für Wohnen zu ihrer jüngsten Sitzung. Bezirksbürgermeister Andreas Geisel konnte dabei vier neue Mitstreiter begrüßen. Dabei handelt es sich um die EJF gAG, die Hanseatische Wohnungsbaugesellschaft, die Hanseatische Immobilien Treuhand AG und die Wohnungsgenossenschaft „Humboldt-Universität“ eG. Das Lichtenberger Bündnis für Wohnen ist jetzt noch breiter aufgestellt und hat mittlerweile 16 Partner mit über 70.000 Wohnungen im Bestand.

In der Sitzung wurde der Entwurf des Bezirksentwicklungsplans Wohnen vorgestellt und mit den Partnern diskutiert. Aus diesem geht hervor, dass im Bezirk Berlin-Lichtenberg ein Potential für ca. 12.500 neue Wohnungen besteht. Die möglichen Baufelder sind im Bezirksentwicklungsplan ausgewiesen.

Ein weiterer Meilenstein, um in Berlin-Lichtenberg neue und bezahlbare Wohnungen zu schaffen, ist das Vorhaben der HOWOGE an der Treskowallee. Dort entstehen in dem Ensemble „Treskow-Höfe“ ca. 400 neue Mietwohnungen, teils in Neubauten, aber auch in den Gebäuden des ehemaligen Studentenwohnheims.

Bezirksbürgermeister Andreas Geisel dazu: „Ich freue mich sehr, dass die HOWOGE ihrer Verantwortung als städtisches Unternehmen gerecht wird und mit dazu beiträgt, neuen und vor allem bezahlbaren Wohnraum für die Lichtenberger Bürgerinnen und Bürger zu schaffen. Darüber hinaus wird das Areal Treskowallee / Römerweg durch dieses Vorhaben städtebaulich deutlich aufgewertet. Der Bauantrag liegt jetzt vor und wird vom Bezirk zügig bearbeitet.“

Stefanie Frensch, die Geschäftsführerin der HOWOGE, äußerte dazu: „Das Projekt an der Treskowallee entsteht im Schulterschluss mit dem Bezirk und ist ein deutliches Zeichen dafür, dass es sich beim Lichtenberger Bündnis für Wohnen nicht nur um ein Lippenbekenntnis handelt, sondern das es von den Partnern mit Leben erfüllt wird.“

Hintergrund:
Das Lichtenberger Bündnis für Wohnen wurde am 24. April 2012 gegründet. Darin verpflichtete sich das Bezirksamt, Wohnungsbau zügig zu genehmigen und die erforderlichen Grundstücke dafür auszuweisen. Im Gegenzug sichern die Investoren bezahlbare Mieten zu, was auch für die Bestandswohnungen von großer Bedeutung ist, weil damit der Mietanstieg gedämpft wird.

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